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Bertha von Tarnóczy war eine österreichische Malerin und Kunstpädagogin, deren Werk Landschaftsmalerei, Stillleben und Porträts umfasste. Schon früh fiel ihr zeichnerisches Talent auf, und nach mehreren Reisen nahm sie in Salzburg Unterricht bei Anton Hansch im Kopieren von Kunstwerken. 1877 zog sie nach München, wo sie Privatunterricht erhielt und an der Weiblichen Abteilung der Kunstgewerbeschule bei Jeanna Bauck und Theodor Her studierte. Bei der Gründung des Münchner Künstlerinnenvereins war Bertha von Tarnóczy sowohl Gründungsmitglied als auch eine treibende Kraft hinter der Initiative. In Wien studierte sie bei Emil Jakob Schindler und lernte dort Olga Wisinger-Florian kennen. Sie unternahm Studienreisen nach Italien und Holland und stellte ihre Werke in verschiedenen europäischen Städten aus, darunter im Salzburger Kunstverein. Von adliger Abstammung unterrichtete Bertha von Tarnóczy vor allem Schülerinnen aus adligen Familien und übernahm 1898 die Leitung der Malschule in Linz, die zuvor von Michaela Pfaffinger gegründet worden war. Sie führte die Schule bis 1919. Bertha von Tarnóczy war eine der bekanntesten Kunstpädagoginnen ihrer Zeit. Zu ihren Schülerinnen zählten prominente Künstlerinnen wie Else Martys und Vilma Eckl. 1901 gründete sie zusammen mit Eugenie Breithut-Munk, Marianne von Eschenburg, Marie Egner, Susanne Granitsch, Marie Müller, Teresa Feodorowna Ries und Olga Wisinger-Florian die „Gruppe der Acht Künstlerinnen“ in Wien. Diese Gruppe stellte regelmäßig im Kunstsalon Pisko in Wien aus und lud zu ihren Ausstellungen auch andere Künstlerinnen ein. Bertha von Tarnóczy-Sprinzenberg war Mitglied des Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen Wien sowie der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs.

Kunstdrucke von Bertha von Tarnóczy