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Anton Romako war ein österreichischer Maler, der sich vor allem als Porträtist und Genremaler einen Namen machte. Obwohl ihm der bekannte Maler Ferdinand Georg Waldmüller an der Wiener Akademie zunächst jedes Talent absprich, verfolgte Romako unbeirrt seinen künstlerischen Weg. Nach einem Studium in München bei Wilhelm Kaulbach und Aufenthalten in Venedig, Rom und London ließ er sich in den 1850er Jahren wieder in Wien nieder, wo er Privatschüler bei Carl Rahl war. Ab 1857 ließ er sich schließlich in Rom nieder, wo er als viel beschäftigter Porträtist und Genremaler sowohl Ansehen als auch Vermögen erwarb. Trotz seines Erfolgs und seiner Anerkennung wurde Romako von einem zeitgenössischen Kritiker vorgeworfen, durch seine „Sucht nach Originalität“ in seiner Zeichnung und Farbbehandlung zu „Absonderlichkeiten“ zu neigen, was zu einer Abwendung des Publikums und einer Verschlechterung seiner materiellen Verhältnisse führte. 1876 kehrte er nach Wien zurück, wo sich zu dieser Zeit der Geschmack von Hans Makart durchsetzte. Mit seinen Historienbildern konnte er sich jedoch lokal nicht durchsetzen und unternahm weitere Studienreisen, unter anderem nach Ungarn, Italien und Frankreich.  Neben seinen Landschaftsbildern, die Einflüsse der Schule von Barbizon aufweisen, erschreckte der intensive, expressionistische Stil seiner Porträts seine Zeitgenossen und stieß häufig auf Ablehnung. Heute wird er als einer der faszinierendsten und wegweisendsten Künstler der Ringstraßenepoche angesehen, dessen Werk in der österreichischen Kunstgeschichte eine bedeutende Stellung einnimmt.

Kunstdrucke von Anton Romako